Intuition und Pädagogik. Beruf Berufung.

 

Forschungsseminar Online und Vorort.

Leitung: Dr. Jeet Liuzzi

Dr. Jeet Liuzzi ist ein anerkannter Experte im Bereich intuitiver Intelligenz, der weltweit Vorträge und Seminare zu diesem Thema hält. Sein Hauptansatz innerhalb der von ihm neu postulierten Pädagogik: Wertschätzen statt Bewerten – und dies nicht nur in der Schule, sondern in allen Lebensbereichen.
Um seine Arbeit auf eine internationale Basis zu stellen, gründete er das „Europäische Institut zur Förderung der professionellen Anwendung der individuellen intuitiven Intelligenz“.

 


Europäisches Institut zur Förderung der professionellen Anwendung der individuellen  intuitiven Intelligenz

Gründer: Dr. R. J. Liuzzi (Soziologe, Politologe, Lehrer, Regisseur, Gründer u. Förderer von freien Forschungsinstituten im Bereich intuitiver Intelligenz weltweit)  www.jeet.de

Dr. Jeet Liuzzi hat 23 Jahre als Lehrer im konsularischen Dienst gearbeitet und weltweit intuitive Pädagogik unterrichtet. (Siehe Presse und Referenzmappe).

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Wir bieten an:

Forschungsgruppen, Seminare, Arbeitsgruppen, Balint-Gruppen, Supervision.

Intuition in der Pädagogik für Eltern, Erzieher, Lehrer, Sozialarbeiter und für private Anwendung.

Voraussetzung:

Jedes Wesen hat von Geburt und von Natur aus ein mitgebrachtes Wissen/Können, einen Platz, eine Aufgabe und ist einmalig.

Wir schulen im professionellen pädagogischen Handeln in:

1. Fähigkeit mitgebrachte Talente und Kompetenzen bei sich und beim Lernenden erkennen und erfahren zu können.

Methodik:

a) Durch Wertschätzung, hinter die Fassade oder das Problem schauen. Wertschätzen als interaktiver Prozess des lehrenden Lernens.

b) Emotionen und Probleme als Wegweiser zu unbewussten bzw. unterdrückten Potenzialen und Talenten.

2 . Fähigkeit, um erkennen zu können, wie das Resonanzfeld diese Fähigkeiten braucht!

Es bringt Unterstützung bei der situationsbezogenen Anwendung.

3. Das Recht auf Einmaligkeit des Individuums bedarf die geschulte Kompetenz in jeden Moment.

Jedes Individuum ist neu zu sehen, unabhängig vom Gelernten, Gelesenen oder Erfahrenen/Erlebten.

 

 


 

Im interaktivem Prozess des lehrenden Lernens kann ich gute Studenten hervorbringen und ihr Genie fördern, wenn ich deren Wert sehe.  

 

Intuitiv leben und lernen

 

Dr. Jeet Liuzzi ist ein anerkannter Experte im Bereich intuitiver Intelligenz, der weltweit Vorträge und Seminare zu diesem Thema hält. Sein Hauptansatz innerhalb der von ihm neu postulierten Pädagogik: Wertschätzen statt Bewerten – und dies nicht nur in der Schule, sondern in allen Lebensbereichen. Um seine Arbeit auf eine internationale Basis zu stellen, gründete er das „Europäische Institut zur Förderung der professionellen Anwendung der individuellen intuitiven Intelligenz“.

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http://www.kirchen.net/upload/37624_ARCHIV_IPWT_Programm_2007.pdf LIUZZI Jeet Dr., Europäisches Institut für Intuitive Intelligenz, München (D) Geb. 1952; Soziologe, Regisseur, Meditationslehrer, Therapeut.

ARBEITSSCHWERPUNKTE : Interdisziplinarität auf materieller, körperlicher, geistiger und spiritueller Ebene

Dr. Jeet LIUZZI / Sabine Liuzzi. Was ich sage, das bin ich – oder auch nicht. Sprache und Absicht, Authentizität und Intuition: Wie wirkungsvolles Sprechen möglich ist.

Wirkungsvolles Sprechen beginnt dort, wo ich mit meiner mir innewohnenden, ursprünglichen Intuition

heraus verbunden bin und ich bewusst meine Absicht kenne. Deshalb ist es wichtig zu wissen, ob mein

Sprechen mit meiner Absicht übereinstimmt und wenn nein, wie ich ihrer gewahr werde. Denn die

Macht meines Sprechens beginnt dort, wo ich mit meiner bewussten Absicht und in Verbundenheit mit

meiner ureigenen Einzigartigkeit in Kontakt mit den Menschen trete.

Mittels der intuitiven Intelligenz, die in jedem von uns innewohnt und die wir an diesen Nachmittagen

erfahren werden, entstehen Kreativität und Be-wusstheit und sie ist die Führerin zu einem

authentisches Sein. Aus diesem Sein heraus ist jedes Sprechen machtvoll und weise und auch ein Akt der Liebe.

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   kirchen net 

 

 Artikel einer Journalistin über das Wirken von Dr. Jeet Liuzzi:

Ich ging zu Dr. Liuzzis Seminar, um etwas über intuitives Lernen und Lehren zu erfahren und stellte mir dabei vor, irgendwelche neue Methoden kennen zu lernen. Doch was mich erwartete, war eher eine „Anti-Methode“. Es wurde also nicht gelehrt, sondern das Lernen geschah sozusagen von selbst. Jeet Liuzzi hat die Themen angestoßen, die 20 Kursteilnehmer - größtenteils Lehrer und Lebensberater – und teilweise Absolventen der von Dr. Liuzzi konzipierten Ausbildung zum Individuellen Lehr- und Lernberater, haben das jeweilige Thema, „ihr“ Thema aufgegriffen und ihre eigenen Erfahrungen im Bereich des Lehrens und Lernens mitgeteilt. Aus diesem „Sharing“ aus der Praxis heraus entwickelte sich sehr schnell das Thema „Kompetenz“. Ein Begriff, der bei Dr. Liuzzi einen hohen Stellenwert hat, denn er geht davon aus, dass nur derjenige ein guter Lehrer bzw. Berater sein kann, der in seiner eigenen Kompetenz steht.

Die Frage der Kompetenz

Und damit ist auch schon der Schwachpunkt des herkömmlichen Lehrens und Lernens im Spiel. Welche Kompetenzen haben Lehrer heutzutage? Die meisten zweifelsohne fachliche. Doch wie steht es mit der emotionalen und sozialen Kompetenz? Oft müssen Lehrer den Stoff durchpeitschen, egal wie es den Schülern dabei geht. Die Schüler spuken das Gelernte später wieder aus, um gute Noten zu erringen, denn schließlich geht es ja um Leistung und Bewertung. Dass dabei wahres Lernen, ein Verstehen von innen heraus, auf der Strecke bleibt, ist klar. Und dass die Schule damit zu einer Drillanstalt entartet, statt ein umfassendes Bildungsinstitut für das Leben zu sein, ist auch offensichtlich. Doch wie könnte wahres Lernen aussehen und wie kann man es in unserem System etablieren?

Bewertung statt Wertschätzung

Jeet Liuzzi geht davon aus, dass richtiges Lernen nur stattfinden kann, wenn es gegenseitige Wertschätzung gibt. Dies würde auch das Abschaffen der Noten bedeuten. Benoten ist bewerten. Doch bewertet wird immer etwas, was vorgegeben ist, der Standard. Die wahren Talente der Lernenden werden meist viel zu wenig berücksichtigt, geschweige denn wahrhaftig gefördert. Darum ginge es aber. Dr. Liuzzi ist davon überzeugt, dass richtiges Lernen nur dann stattfinden kann, wenn man den richtigen Punkt findet, an dem man anknüpfen kann, wenn wirkliches Interesse da ist, Authentizität. Wenn ein Lehrer emotional, sozial und fachlich kompetent ist, außerdem integer, wird er sein Wissen auch in dieser Form weitergeben können. Wirklich jedem Schüler? Nicht unbedingt! Es kommt natürlich auch auf die Talente des Schülers an. Man muss die Schüler da abholen, wo sie sind. Wissen soll nicht sinnlos übergestülpt werden, sondern die Erfahrung wahren Lernens ermöglicht werden.

Das neue Lernen

Wahres Lernen geschieht aus Interesse! Davon ist Dr. Liuzzi überzeugt. Und dies nicht nur in der Schule. Es gilt für das ganze Leben. Man hört in Wirklichkeit nie auf zu lernen. Und dies gilt heute mehr denn je. Wenn man aber schon die Kinder das lernen lässt, wofür sie sich wirklich interessieren, wenn sie ihre Talente frei entfalten dürfen, ohne Bewertung und Leistungsdruck, entsteht daraus echte Kompetenz. Diese Kinder werden zu Erwachsenen, die das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden können, die authentisch leben, in Freiheit und Liebe. Dr. Liuzzi hat auch die Vision, dass das neue Lernen nicht mehr nur in Schulgebäuden stattfindet, sondern mitten im Leben. Lernen geschieht ständig und kann nicht nur auf die oft qualvollen Stunden in den Klassenzimmern beschränkt sein. Für das spontane, intuitive Lernen ist eine offene soziale Struktur notwendig. So könnte das Lernen auch bei einem Mini-Job im Supermarkt stattfinden, beim Versorgen einer alten Nachbarin, die ihre Lebensweisheiten weitergibt, bei Praktika für Schüler in Firmen etc. Es gäbe unendlich viele Möglichkeiten. Am Anfang steht aber die Entscheidung, was man tun will.

Ist die Entscheidung für ein neues Lernen erst einmal getroffen, und zwar nicht nur bei einzelnen Personen, sondern bei vielen, dann ist alles möglich. Dr. Liuzzi nennt die Dinge beim Wort: „Es ist an der Zeit, dass mutige Menschen sich an die Arbeit machen, dass begeisterte und freiwillige Forscher und Pädagogen etwas Neues zulassen und entwickeln. Denn wenn jemand bereits etwas Besseres als das Bestehende erfunden hätte, hätte sich das schon durchgesetzt.“

Ko-Intuition

Um diesen Prozess im Hier und Jetzt zu beschleunigen, ist Ko-Intuition vonnöten. Darunter versteht der Intuitionsforscher die intuitive Zusammenarbeit von Menschen. Im Bereich der Schule gilt dies sowohl für Schüler als auch für Lehrer. Solange jeder sich nur profilieren möchte, um der Bessere zu sein und anerkannt und bewundert zu werden, kann nichts Neues entstehen. Neuer Wein kann nicht in alte Schläuche gefüllt werden, das ist hinlänglich bekannt. Also geht es nun darum, zuerst einmal die eigene Intuition zuzulassen, auf sie zu hören, sie weiterzuentwickeln und dann mit der Intuition anderer zu verbinden. In diesem Schritt liegt ein ungeheuer kreatives Potenzial, das so viel Kraft entfalten kann, dass die notwendigen Schritte zur Neuorientierung und Umsetzung des neuen Wissens gemacht werden können. Die Arbeit von Jeet Liuzzi hat dieses Ziel. Wer ein Seminar von ihm besucht hat, ist von dieser Vision, die sich nicht nur auf die Schule, sondern auch auf das Gesundheitssystem, die Wirtschaft und andere Lebensbereiche erstreckt, „infiziert“. Denn sie enthält so viel Wahrheit und das, was sich viele Menschen wünschen, wozu sie aber noch nicht den Mut haben. Diesen Mut, diese Initiative und Begeisterung für etwas Neues entsteht in den Arbeitsgruppen, die sich um Dr. Liuzzi herum bilden. Menschen tun sich zusammen, um ihrer Intuition zu folgen, um ko-intuitiv an einer lebenswerten Welt mitzuwirken. Für diejenigen, die noch tiefer in diese Arbeit einsteigen möchten, sie vielleicht sogar zu ihrem Beruf machen wollen, ist die „Jahresausbildung zum intuitiven Berater“ eine gute Einstiegmöglichkeit, dieses neue Terrain zu testen.

 

Interview mit Dr. Jeet Liuzzi

 

Dr. Liuzzi, was ist Ihr eigentliches Anliegen?

Ich habe lange Zeit im Außenministerium im Schulbereich als Lehrer gearbeitet und dadurch tiefe Einblicke in das Schulsystem bekommen, das von Grund auf reformiert werden muss. Deshalb bereite ich seit längerer Zeit Reformen in Europa vor, insbesondere im Schul- und Gesundheitssystem. Das heißt, ich schaue bei allem was ich mache, beispielsweise in der Gesundheitsberatung, was in ganz Europa der gemeinsame Nenner ist. Diesen haben wir inzwischen gefunden, und auf dieser Grundlage werden Protokolle entwickelt, die überall einsetzbar sind, mit denen überall gearbeitet werden kann.

Sehen Sie sich als eine Art Weltenreformer?

Im Grunde sehe ich mich so, ja. Aber im Moment setze ich mich vor allem für Europa ein, denn hier ist meine Identität. Meine Idee ist es, ein Gleichgewicht zwischen den einzelnen Ländern herzustellen, damit wir wieder in unsere menschliche Würde kommen. Ich wünsche mir, dass sich die Kompetenzen der einzelnen europäischen Länder nicht in gegenseitiger Konkurrenz entwickeln, sondern dass jedes Land seinen einmaligen, individuellen Beitrag leistet und sich dadurch ein starkes Europa entwickelt.

Wie stellen Sie sich das vor?

Bei meiner langjährigen Forschungsarbeit habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Kreativen sich zusammentun müssen. Kreative Menschen gibt es überall. Sie sitzen auch in den Regierungen und Verwaltungen. Zu ihnen bin ich gegangen, insbesondere in Italien, um mit ihnen über meine Visionen zu sprechen. Wie sich dabei herausgestellt hat, stieß bei vielen Verantwortlichen die Vision eines neuen, kreativ-intuitiven und partnerschaftlichen Zusammenarbeitens auf offene Ohren und Herzen. Nur die alten Systeme stellen noch ein Hindernis da. Diese müssen reformiert werden, damit etwas Neues entstehen kann. In Slowenien z. B. wurden die Reformen – Halbierung der Gesundheitskosten und Schulkosten – beinahe realisiert. Ich suche den Kontakt mit Behörden und Ämtern, um die neuen Wege zu bahnen und zu realisieren. Dabei hilft mir natürlich meine eigene Vergangenheit als Beamter im Außenministerium, da ich die Institutionen kenne und weiß, wie sie funktionieren. Deshalb ist es für mich relativ leicht, den richtigen Zugang zu finden, d. h. die richtigen Leute anzusprechen und die Schwellenangst zu überwinden.

Welche Vision hast du von der Zukunft?

Ich stelle mir Schönheit, Reichtum, Tanz, ganz allgemein Fülle vor. Und Liebe und Frieden, statt Hass und Zerstörung. Fülle für Europa, für die ganze Welt. Die Menschen sollen sich wohl fühlen, entspannen, genießen können - einfach sein!

Und die Erleuchtung?
Das interessiert mich nicht. Das habe ich nicht in der Hand.

Sie waren aber doch ein langjähriger Schüler von Osho. Haben Sie bei ihm nicht Erleuchtung gesucht?

Die, die bei ihm Erleuchtung gesucht haben, sind immer noch da. Sie haben nicht verstanden, dass sie ihren eigenen Weg gehen müssen. Osho hat seinen Schülern immer einen Tritt gegeben: Weg! Seinen eigenen Weg gehen, darum ging es ihm. Die, die gehen, kommen schneller weiter. Aber sie werden im Allgemeinen nicht geschätzt, da sie nicht linientreu geblieben sind. Aber diesen Schritt in die Freiheit muss man tun, dieses Wagnis muss man eingehen, wenn man authentisch werden will.

Sie werden ja auch als Lehrer stilisiert und sind damit eine Projektionsfläche, weil Sie Visionen entwickeln und damit Wege aufzeigen, die nicht jeder aufzeigen könnte …

Ja, das stimmt. Aber es ist nur am Anfang so. Ich gebe dem jedenfalls keine Nahrung und bin auf dieser Ebene auch nicht wirklich erreichbar. Klar, kann mich jeder anrufen und um Rat fragen, und ich helfe dann auch, sofern ich es kann. Am Anfang der Seminare bin ich immer sehr präsent, aber irgendwann müssen die Leute dann in ihre eigene Kraft treten, ihre eigene Energie entwickeln und auf ihre ureigene Intuition hören. Dazu möchte und kann ich ihnen verhelfen.

Sie nennen die Seminarteilnehmer oft „Meister“? Was meinen Sie damit?

Ich freue mich, mit Meistern zusammen zu sein. Ich möchte eigentlich nur noch mit Meistern zusammen sein. Das sind für mich Menschen, die in ihrer Kraft stehen, die auf ihre Intuition hören und ihr folgen. Und zwar sichtbar! Die meisten Leute reden nur und tun nichts. Man muss aber zum Tun kommen, um wahrhaftig zu werden. Und da sind wir bei dem Thema der Wertschätzung und bei den Entscheidungen, die wir früher einmal getroffen haben und täglich neu treffen. Bei diesem Punkt setze ich in meinen Seminaren an. Wofür habe ich mich wann entschieden? Dies ist eine der Kernfragen auf der meine Arbeit beruht. Und dies gilt praktisch für jedes Gebiet. Schule, Gesundheit, Arbeit, Beziehungen. Wenn sich die Menschen ihrer Entscheidungen bewusst werden, können sie etwas ändern und neue Entscheidungen treffen, etwa für eine Gesellschaft, die auf Achtung, Liebe und Wertschätzung basiert, in der jeder seine ureigene Kompetenz leben kann. Und sie werden dann auch aktiv etwas dafür tun wollen, auf den „Marktplatz“ gehen, wie ich es nenne – ihre Talente also konkret anwenden.

 

Wertschätzung ist für Sie ein wesentlicher Punkt?

Ja, darum geht es im Grunde genommen in allen Lebensbereichen. Nehmen wir z. B. das Thema Schule, Lehrer und Lernen. Unsere Schulen heute sind eine Katastrophe. Lehrer und Schüler leiden gleichermaßen unter einem System, das längst überholt ist. Das hat viele Gründe, aber ein wesentlicher Punkt ist Achtung und Wertschätzung. Wenn die gegenseitige Wertschätzung fehlt, kann nichts gelehrt und auch nichts gelernt werden. Der Lehrer muss die Schüler schätzen, das heißt lieben - und umgekehrt. Auf diesem Boden des Vertrauens kann dann jeder von jedem lernen. Der Lehrende lernt in Wirklichkeit von seinen Schülern, und umgekehrt lernen natürlich die Schüler vom Lehrer. Dieser Prozess gehört zusammen. Dabei darf es aber keinerlei Druck geben. Deshalb sind auch die Noten absurd. Sie sind eine Angst machende Bewertung, die Intuition und Kreativität ad absurdum führen. Das eigentliche, das wahre Unterrichten, bedeutet, aus jedem den Meister herauszuholen, der im Grunde schon da ist: seine eigentliche Kompetenz, seine eigentliche Anlage, seine eigentliche Kreativität. So wie Plato das schon formulierte: Das Wissen muss eigentlich nur frei gelegt und darf nicht in irgendeiner verzerrten Form übergestülpt werden.

 

Wie kann man seine besondere Kompetenz erkennen?

In meinen Seminaren geschieht das fast wie von selbst. Durch die Wertschätzung, die die Seminarteilnehmer untereinander erfahren – und natürlich auch durch meine eigene Erfahrung, die darauf ausgerichtet ist, diese Schätze in einem Menschen zu heben – entsteht ein besonderes Feld, in dem die Kompetenz des Einzelnen offenbar wird. Und wenn die Leute dann erleben – z. B. innerhalb einer Arbeitsgruppe – dass ihre Kompetenz auf einem bestimmten Gebiet anerkannt wird, wenn sofort Resonanz von den anderen kommt, dann fließt kreative Energie, dann entsteht innere Wahrheit. Und wenn man einmal seine eigenen Talente, seine eigene Kompetenz erlebt hat, kann man sich nicht mehr verstecken – zumindest langfristig nicht. Und dann beginnt man authentisch zu leben. Das ist eine unsagbar schöne Erfahrung, die man nie mehr missen möchte!

Vielen Dank für dieses Interview!

 Zitate:

„Es ist alles in dir. Mach es einfach selbst!“  Dr. Jeet Liuzzi

Früher sind wir durch Leid gewachsen. Heute können wir wählen, durch bewusste Entscheidungen zu lernen, zu wachsen und unser Leben neu zu gestalten.  Dr. Jeet Liuzzi

Wertschätzung ist ein Zustand. Sie fängt beim Einzelnen an. Dr. Jeet Liuzzi

 


Erkenntnisse von unserem Seminar:  Intuitiv leben und lernen

Beruf Berufung,  Intuitiv leben und lernen. Intuition in der Pädagogik,  Intuitive Pädagogik, Die Bedeutung der Intuition im pädagogischen Handeln,
Intuitiv leben, lehren und lernen.

Geburtspädagogik

Und so hat ein Kind schon bei der Zeugung das Potential seine Eltern zu lehren und somit ihr seelisches Wachstum zu fördern.

Während unseres gemeinsamen Treffens zum Thema „Beruf Berufung und Pädagogik“ haben wir intuitiv mehrere Erkenntnisse zu der Thematik gewinnen können. Ausgangspunkt war die Feststellung, dass jeder von uns mit bestimmten Aufgaben auf die Welt kommt, darunter der Aufgabe andere Menschen zu lehren, denn die Seele hat im Laufe ihrer unzähligen Wiedergeburten einen Erfahrungsschatz angesammelt, den sie mit anderen teilen kann. Es gibt keine zufälligen Begegnungen, das Universum führt uns mit den Menschen zusammen, von denen wir etwas lernen und sie gleichzeitig etwas lehren können. Dieser Austausch beginnt nicht etwa mit dem Erreichen der offiziellen Volljährigkeit oder dem Erlernen eines Berufs, sondern gleich mit der Zeugung eines neuen Menschen.

Wenn man so will, schließen 3 Seelen: die der Mutter, die des Vaters und die des Kindes - einen gegenseitigen Lehr- und Lernvertrag ab, dessen Erfüllung oder Nichterfüllung enormen Einfluss auf ihr Leben ausübt. Und schon hier gibt es keine Zufälle: jede der 3 Seelen weiß um die Erfahrungen, die sie für Ihr Wachstum benötigt und um den eigenen Erfahrungsschatz, den sie weitergeben kann, und so finden genau die Seelen zusammen, die im gegenseitigen Lehren-Lernen gemeinsam und aneinander wachsen können.

Und so hat ein Kind schon bei der Zeugung das Potential seine Eltern zu lehren und somit ihr seelisches Wachstum zu fördern. Wir haben dieses Potential als Pädagogischen Kindesauftrag oder Kindesaufgabe bezeichnet. Im gegenseitigen intuitiven Selbstversuch haben wir unsere Kindesaufträge an unsere Väter und Mütter abgefragt und haben die Feststellung machen dürfen, dass unerfüllte Aufträge sich auf das Kind selbst übertragen (wie Erbkrankheiten) und sich genauso negativ auf sein eigenes Leben auswirken, wie die jeweilige Thematik des Auftrags sich negativ auf das Lebens und Wohlbefinden des jeweiligen Elternteils ausgewirkt hat. Somit ist es absolut im Interesse des Kindes seinen Lehrauftrag zu erfüllen, um nicht die Belastung des jeweiligen Elternteils zu übernehmen.

Natürlich kann das Kind im Alleingang den Auftrag nicht erfüllen, wenn seitens des jeweiligen Elternteils keine Bereitschaft zum Lernen vorliegt, daher ist es um so wichtiger, dass die Eltern die jahrtausendlange Überzeugung aufgeben, ein Kind müsste nur erzogen und geführt werden, und sich auch der Lehrfähigkeit des neuen Erdbewohners bewusst werden. Rein genetisch gesehen hat ein neuer Mensch die Intelligenz beider Eltern vereint und multipliziert, somit ist es von vornerein sogar intelligenter als die Eltern selbst.

Als Beispiele der Kindesaufträge können wir hier einige benennen, die wir im Laufe des Tages gegenseitig für einander intuitiv abgefragt haben. Eine Frau hat bei Ihrer Zeugung den Kindesauftrag erhalten ihren Vater zu lehren, dass sich das Frausein frei entfalten darf. Die Erfüllung des Auftrags liegt darin, dass die Frau Ihre Weiblichkeit selbst annimmt und sich erlaubt sie zu entfalten, so wie es für sie stimmig und angenehm ist und nicht so, wie es ihr Vater von ihr erwartet.

Eine andere Frau hat die Aufgabe ihrem Vater das Seins Glück zu lehren. Der Vater ist bereits verstorben, doch seine Seele ist noch da und wartet auf die Erfüllung des Auftrags durch die Tochter. Somit ist es jetzt ihre Aufgabe für sich (und somit auch für Ihren Vater) das Seins Glück zu entdecken und anzunehmen. Eine weitere Teilnehmerin ist berufen sich liebevoll von Ihrer Mutter abzuwenden, damit diese bei sich bleiben und ihr eigenes Potential entfalten kann. Die bedingungslose Liebe ist ein Lehrauftrag der ebenfalls bei unserem Zusammentreffen erkannt wurde.

In den meisten Fällen mussten wir feststellen (intuitive Abfrage), dass die Aufträge noch nicht erfüllt wurden oder erst dabei sind erfüllt zu werden, was sich negativ auf das Leben der „Kinder“ auswirkt, da diese die Belastungen der Eltern übernommen haben.

Somit haben wir an diesem Tag ein wichtiges Anwendungsgebiet für die intuitive Intelligenz herauskristallisiert worden, das wir als Geburtspädagogik bezeichnet haben. Diese beinhaltet das Erkennen und Formulieren des Kindesauftrags einer Person, die Abklärung der Folgen der Erfüllung oder Nichterfüllung des Letzteren für die Person und das jeweilige Elternteil und der möglichen Wege zur Erfüllung des Auftrags.

 


Literatur:Ko-Intuition, Gara D. Giffhorn, Dr. Jeet Liuzzi & Co, ISBN 3-8334-0784-0 

Europäisches Institut zur Förderung der professionellen Anwendung der individuellen intuitiven Intelligenz

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