Erkenntnisse von unserem Seminar Intuitiv leben und lernen

Beruf Berufung,  Intuitiv leben und lernen. Intuition in der Pädagogik,  Intuitive Pädagogik, Die Bedeutung der Intuition im pädagogischen Handeln,
Intuitiv leben, lehren und lernen.

Geburtspädagogik

Und so hat ein Kind schon bei der Zeugung das Potential seine Eltern zu lehren und somit ihr seelisches Wachstum zu fördern.

Während unseres gemeinsamen Treffens zum Thema „Beruf Berufung und Pädagogik“ haben wir intuitiv mehrere Erkenntnisse zu der Thematik gewinnen können. Ausgangspunkt war die Feststellung, dass jeder von uns mit bestimmten Aufgaben auf die Welt kommt, darunter der Aufgabe andere Menschen zu lehren, denn die Seele hat im Laufe ihrer unzähligen Wiedergeburten einen Erfahrungsschatz angesammelt, den sie mit anderen teilen kann. Es gibt keine zufälligen Begegnungen, das Universum führt uns mit den Menschen zusammen, von denen wir etwas lernen und sie gleichzeitig etwas lehren können. Dieser Austausch beginnt nicht etwa mit dem Erreichen der offiziellen Volljährigkeit oder dem Erlernen eines Berufs, sondern gleich mit der Zeugung eines neuen Menschen. Wenn man so will, schließen 3 Seelen: die der Mutter, die des Vaters und die des Kindes - einen gegenseitigen Lehr- und Lernvertrag ab, dessen Erfüllung oder Nichterfüllung enormen Einfluss auf ihr Leben ausübt. Und schon hier gibt es keine Zufälle: jede der 3 Seelen weiß um die Erfahrungen, die sie für Ihr Wachstum benötigt und um den eigenen Erfahrungsschatz, den sie weitergeben kann, und so finden genau die Seelen zusammen, die im gegenseitigen Lehren-Lernen gemeinsam und aneinander wachsen können. Und so hat ein Kind schon bei der Zeugung das Potential seine Eltern zu lehren und somit ihr seelisches Wachstum zu fördern. Wir haben dieses Potential als Pädagogischen Kindesauftrag oder Kindesaufgabe bezeichnet. Im gegenseitigen intuitiven Selbstversuch haben wir unsere Kindesaufträge an unsere Väter und Mütter abgefragt und haben die Feststellung machen dürfen, dass unerfüllte Aufträge sich auf das Kind selbst übertragen (wie Erbkrankheiten) und sich genauso negativ auf sein eigenes Leben auswirken, wie die jeweilige Thematik des Auftrags sich negativ auf das Lebens und Wohlbefinden des jeweiligen Elternteils ausgewirkt hat. Somit ist es absolut im Interesse des Kindes seinen Lehrauftrag zu erfüllen, um nicht die Belastung des jeweiligen Elternteils zu übernehmen. Natürlich kann das Kind im Alleingang den Auftrag nicht erfüllen, wenn seitens des jeweiligen Elternteils keine Bereitschaft zum Lernen vorliegt, daher ist es um so wichtiger, dass die Eltern die jahrtausendlange Überzeugung aufgeben, ein Kind müsste nur erzogen und geführt werden, und sich auch der Lehrfähigkeit des neuen Erdbewohners bewusst werden. Rein genetisch gesehen hat ein neuer Mensch die Intelligenz beider Eltern vereint und multipliziert, somit ist es von vornerein sogar intelligenter als die Eltern selbst.

Als Beispiele der Kindesaufträge können wir hier einige benennen, die wir im Laufe des Tages gegenseitig für einander intuitiv abgefragt haben. Eine Frau hat bei Ihrer Zeugung den Kindesauftrag erhalten ihren Vater zu lehren, dass sich das Frausein frei entfalten darf. Die Erfüllung des Auftrags liegt darin, dass die Frau Ihre Weiblichkeit selbst annimmt und sich erlaubt sie zu entfalten, so wie es für sie stimmig und angenehm ist und nicht so, wie es ihr Vater von ihr erwartet. Eine andere Frau hat die Aufgabe ihrem Vater das Seins Glück zu lehren. Der Vater ist bereits verstorben, doch seine Seele ist noch da und wartet auf die Erfüllung des Auftrags durch die Tochter. Somit ist es jetzt ihre Aufgabe für sich (und somit auch für Ihren Vater) das Seins Glück zu entdecken und anzunehmen. Eine weitere Teilnehmerin ist berufen sich liebevoll von Ihrer Mutter abzuwenden, damit diese bei sich bleiben und ihr eigenes Potential entfalten kann. Die bedingungslose Liebe ist ein Lehrauftrag der ebenfalls bei unserem Zusammentreffen erkannt wurde.

In den meisten Fällen mussten wir feststellen (intuitive Abfrage), dass die Aufträge noch nicht erfüllt wurden oder erst dabei sind erfüllt zu werden, was sich negativ auf das Leben der „Kinder“ auswirkt, da diese die Belastungen der Eltern übernommen haben.

Somit haben wir an diesem Tag ein wichtiges Anwendungsgebiet für die intuitive Intelligenz herauskristallisiert worden, das wir als Geburtspädagogik bezeichnet haben. Diese beinhaltet das Erkennen und Formulieren des Kindesauftrags einer Person, die Abklärung der Folgen der Erfüllung oder Nichterfüllung des Letzteren für die Person und das jeweilige Elternteil und der möglichen Wege zur Erfüllung des Auftrags.